Wasser trinken – so schaffst du es!

Mehr trinken, weniger Rückenschmerzen

Mehr trinken – weniger Rückenschmerzen

Wasser ist ein wichtiger Grundbaustein unseres Körpers. Das weiß jeder. Genügend zu trinken ist wichtig. Es gibt so viele wissenschaftliche Studien, Bücher, Empfehlungen von Ärzten und Ernährungswissenschaftlern zum Thema Wasser trinken.

Und du weißt das. Wenn du nicht genug Wasser trinkst, schadest du auf Dauer deiner Gesundheit.

Und doch zeigen Studien immer wieder, dass viele Menschen es nicht schaffen, die von Ernährungswissenschaftlern empfohlene Menge zu trinken. Gehörst du dazu? Dann solltest du jetzt weiterlesen. Denn Wassermangel hilft dir ganz sicher nicht deine Rückenschmerzen loszuwerden.

Die Alibis

Ich höre dich schon sagen:

„Ja mir ist schon klar, dass ich viel trinken sollte – ist ja logisch – ich bestehe ja fast nur aus Wasser. Aber mir fällt es so schwer genug zu trinken.“

„Wasser pur – bäh…“

„Saftschorle – Sodbrennen“

„Tee – nehhh..…“

„ich bin aber nicht durstig“

„wenn ich mich dann doch dazu zwinge viel zu trinken – muss ich ständig aufs Klo – wie nervig!“

Diese und einige andere Ausreden, warum es nicht klappt mit dem trinken, kenne ich von mir selbst nur zu gut. 

Und auch in meiner Zeit als Wellness – und Ernährungscoach, habe ich das immer wieder von meinen Kunden gehört.

Damals nahm ich an einer Fortbildung für gesunde Ernährung teil. Das Highlight des Tages war ein Vortrag von Dr. Larry May, ein amerikanischer Arzt und Experte für Prävention.

Am Ende seines interessanten und leerreichen Vortrages erzählte er eine Geschichte – vom Tümpel und vom Fluss.

Der Tümpel – das stehende Gewässer

Wasser trinken
Trinke clever und werde gesünder

Schau dir bei nächster Gelegenheit mal ein stehendes Gewässer genauer an. Das Wasser ist trübe und mieft.

So ein Tümpel ist besonders anfällig für Belastungen von außen. Das können Müll, Fäkalien von Vögeln und anderen Tieren sein – aber auch Abwasser oder Anschwemmungen aus landwirtschaftlichen Nutzflächen.

Solche Verschmutzungen sehen nicht nur unappetitlich aus, sie riechen auch schlecht. Und sie können wegen ihrer Bakterienbelastung eine Gefahr für unsere Gesundheit darstellen.

Badesee: Eine massenhafte Entwicklung von Algen kann Gesundheitsstörungen wie Bindehautentzündung, Hautausschlag oder sogar chronische Leberschädigungen hervorrufen.

Die Selbstreinigungskraft des Gewässers ist abhängig vom Sauerstoffgehalt im Wasser.

Wo keine Bewegung stattfindet, herrscht Sauerstoffmangel.

Unter Sauerstoffmangel kommt es zu Fäulnis.

Merke: Ein stehendes Gewässer kann sich schlecht selbst reinigen.

Oh jeh – Die Vorstellung, wie es in meinem Körper aussehen mag, beschäftigte mich für den Rest des Tages…. Das hat gewirkt – ich hatte es verstanden. Und ich wusste, dass ich meine Trinkgewohnheiten gründlich überdenken und ändern musste.

Der Fluss – das fließende Gewässer

Schau dir jetzt ein fließendes Gewässer an – einen Fluss, einen Wasserfall oder eine Bergquelle.

Wasser trinken
alles im Fluss

Da kannst du „Leben“ sehen und riechen. Pure, fließende Energie – klares Wasser – alles frisch. Der ganze Dreck wird weggespült.

Hast du im Herbst schon mal beobachtet, wie Haufenweise braunes Laub auf einem Fluss treibt? Das macht ihm gar nichts aus. Er kann sich selbst reinigen – weil er fließt.

In Flüssen gelingt die Selbstreinigung leichter als in Seen. Durch das „fließen“ wird die Wasseroberfläche in Bewegung gebracht und kann mehr Sauerstoff aus der Luft aufnehmen. Dadurch, dass immer etwas fließt und in Bewegung ist, sammeln sich viel weniger Verunreinigungen an.

Merke: Fließende Gewässer sind selbst ihre besten Reinigungskräfte.

„Was magst du sein – Tümpel oder Fluss?“ Fragte der Doc.

Machen wir den „Test“

Abschließend gab er uns noch einen Tipp mit auf den Weg: Ob wir zu wenig trinken, könnten wir leicht an der Farbe unseres Urins erkennen. Normalerweise hätte Urin eine hell- bis dunkelgelbe Färbung. Je mehr man trinkt, desto heller würde der Urin.

Wasser trinken
mach den Test

Wenn du zu wenig Flüssigkeit aufnimmst, kannst du demnach eine Verfärbung des Urins bei dir beobachten.

Die Faustregel: Man solle einmal am Tag einen hellen Urin haben. Dann hätte der Körper genügend Flüssigkeit. Durch starkes Schwitzen oder wenn wir zu wenig trinken intensiviert sich die Farbe. Der Körper signalisiert – ich brauch mehr Wasser.

Wenn wir zu wenig trinken – klares, reines Wasser – wie sieht es dann wohl in unserem Körper aus?

 

 

Alles ist aus Wasser geboren, alles wird durch das Wasser erhalten. Johann Wolfgang von Göthe Klick um zu Tweeten

 

Wasser ist Leben. Ohne Wasser ist kein Leben möglich. Alle physiologischen Vorgänge erfordern Wasser. Unser Körper braucht Wasser als Lösungsmittel und Transportmittel von Nährstoffen, Vitaminen, Enzymen, Spurenelementen, etc. Und genauso so braucht er Wasser für den Abtransport von Gift,- und Ausscheidungsstoffen.

Sonst sieht es in uns aus wie in einem Tümpel.

Wasser bei Rücken- und Gelenkschmerzen – Bandscheiben

Aber wie kann denn nun Wasser helfen, weniger Schmerzen zu haben?

Aufgepasst! Dr. Larry May hat das so erklärt:

Die meisten Ärzte reden von Verschleiß der Bandscheibe. Ob das wirklich so ist? Nimm einen nassen Schwamm und lege einen schweren Stein darauf. Nach einiger Zeit findest du nur noch ein flaches Etwas.

Gießt du Wasser darauf, füllen sich die Poren des Schwammes wieder mit Wasser und er hat wieder seine ursprüngliche Form.

Beim Gehen ist die Bandscheibe der Stoßdämpfer zwischen den einzelnen Wirbelkörpern. Unter Belastung wird Wasser aus der Bandscheibe in das Gewebe herausgepresst. Bei Entlastung kommt es zu einer Sogwirkung in der Bandscheibe. Dadurch füllt sie sich wieder mit Wasser.

Also stellen wir uns die Bandscheibe wie ein Wasserkissen vor. Es leert sich und füllt sich wieder. Es fängt den Druck in den Bandscheiben ab, der durch das Gewicht des Oberkörpers entsteht.

Ist dein Körper im Wassernotstand, gibt er die nötige Wassermenge zuerst den Organen, weil die zum Überleben wichtig sind. Deine Bandscheiben zählen aber im Notfall nicht dazu. Sie bekommen den Wassermangel dann dadurch zu spüren, dass sie nach einer Belastung (Wasserverlust) nicht mehr genügend Wasser aufnehmen können.

Somit kann sie ihre stabilisierende Funktion verlieren – Die Wirbel können herausgleiten und auf das Rückenmark drücken. Mögliche Folge > Nervengewebe wird verletzt – Ischias schmerzt, Bandscheibenvorfall droht.

Alle deine Körperzellen bestehen zu einem hohen Anteil aus Wasser, auch das Blut, die Lymphe, sogar die Knochen und Knorpel enthalten Wasser.

Wasser dient also als Gleitmittel. In den Wirbelgelenken und den anderen großen Gelenken.

Die Knorpeloberfläche in den Gelenken enthält außerdem auch viel Wasser. Die Folgen bei Wassermangel kann sich jeder vorstellen – Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Gelenkschmerzen und entzündliche Arthritis.

Entzündungshemmendes Trinken

Gesunder Knorpel besteht zu 70 % aus Wasser. Auch alle anderen Vorgänge können nur optimal laufen, wenn genügend Flüssigkeit zur Verfügung steht. Deshalb solltest du etwa 3 Liter am Tag trinken.

Wasser trinken
Cleveres, entzündungshemmendes Trinken
  • Kaffee darfst du regelmäßig trinken. Er macht wach und munter und hilft sogar dem Körper weniger entzündungsfördernde Stoffe zu bilden. Mehr als 4 Tassen solltest du aber nicht trinken. Du kannst Kaffe zu deiner Trinkmenge zählen. Er wirkt nämlich nur bei Menschen entwässernd, die nicht an ihn gewöhnt sind. Trinkst du regelmäßig Kaffee, stellt sich dein Körper innerhalb von 2 Wochen darauf ein und die entwässernde Wirkung lässt nach.
  • Grünen Tee solltest du täglich 3-4 Tassen trinken. Er hilft deinem Körper bei chronischen Entzündungen. Sein Wirkstoff Catechin hemmt Entzündungsaktivatoren und erhöht die Produktion von Stoffen, die gegen Entzündungen wirken. Dadurch wird auch Knorpelabbau verhindert. Trinkst du regelmäßig Grüntee, hilfst du auch deinem Immunsystem Viren zu bekämpfen. Bitte kein kochendes Wasser verwenden. Die ideale Aufgusstemperatur sollte bei 70 C. liegen. Verfeinere deinen grünen Tee mit einem Schuss Zitronen oder Limettensaft. Schmeckt besser und erhöht die Verwertung der Wirkstoffe. Lasse deinen grünen Tee 8-10 Minuten ziehen. Achte auf gute Qualtät. Japanischer Sencha Grüntee hat doppelt so viel Catechine wie chinesischer Grüntee.
  • Gemüsesuppe Wenn du starke Gelenkschmerzen hast, solltest du mehrmals im Jahr eine Fastenkur machen. Durch Fasten gehen die Entzündungen zurück und auch deine Schmerzen. Faste drei Tage. Nur Getränke sind erlaubt: Pürrierte Gemüsesuppen – Grüner Tee – Wasser. Mindestens drei Liter täglich. Mehr geht immer. Wichtig: rühre in die Gemüsesuppe täglich 2 gehäufte Esslöffel Mandelmehl. Das enthält 40 % Eiweiß und versorgt während der Fastenkur deine Muskulatur.
  • Ingwertee solltest du selbstverständlich auch täglich trinken. Ingwer hilft bei Rückenschmerzen

Plus ♥

Cleverer trinken, weniger Rückenschmerzen – so gehts:

  • Ein Glas lauwarmes Wasser gleich nach dem Aufstehen bringt deinen Körper in Schwung.
  • Starte dann mit 2 Tassen Grüntee mit Zitrone oder Limette in deinen Tag
  • Zwischendurch trinkst du Wasser und oder Kaffee.
  • Trinke auch mittags und abends je eine Tasse Grüntee.
  • Wenn du Wasser trinkst, nimm eine Glasflasche und keine Plastikflasche.
    (Plastikflaschen stehen in der Kritik. Sie könnten Rückstände von Hormonen und Weichmachern, wie z.B. Bisphenol A im Wasser enthalten.)
  • Hab immer ein volles Glas Wasser oder eine große Tasse Tee parat, am Bürotisch, in der Küche oder beim Fernsehen.
  • Wie wäre es mit einer schönen heißen Gemüsebrühe zwischendurch? Geht auch im Büro.
  • Greife ruhig öfter mal zu wasserhaltigem Obst und Gemüse

Super, dass du auf deinem Weg bist!

Wie läuft das bei dir so? Welche Tipps hast du?

Ich freue mich über deinen Kommentar.

Hilf dir selbst und lächle!

Herzlichen Dank und liebe Grüße

Monika

 

 

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