Selbstachtung – wie gut gehst du mit dir selbst um?

Selbstachtung - wie gut gehst du mit dir selbst um?

Schluss mit negativen Gedanken!

Deine Art zu denken kann großen Einfluss auf dein Leben und deine Gesundheit haben. Siehst du das Leben als Folge von Problemen, bist du unsicher und hast wenig Vertrauen in deine Fähigkeiten. Siehst du es als Geschenk, fühlst du dich gut und selbstbestimmt. Das ist kein „Schönreden“, das ist selbsterfüllende Prophezeiung. Du wirst auf Glatteis wahrscheinlich eher hinfallen, wenn du Angst davor hast!

Kennst du das auch? Alle möglichen Gedanken schwirren durch deinen Kopf, das Problem lässt sich nicht lösen. Du fühlst dich belastet, erschöpft und kannst nicht einschlafen. Lerne diese quälende Spirale zu stoppen. Lenke deine Gedanken auf etwas Schönes – eine Blume, den Sonnenschein, ein Lächeln. Mir hilft es, an einen schönen Urlaub zu denken, an den Strand, die Sonne und ausgiebige Spaziergänge am Meer. Der leckere Rotwein zu dem romantischen Essen bei Sonnenuntergang, der Whirlpool im Wellnessbereich.

Entwickle deine eigene Strategie gegen deine negativen Gedanken. Was liebst du und woran denkst du immer gerne und mit Freude? Mach dir eine Liste von all den schönen Dingen, die das Leben dir bietet. Falls du wieder mal abends im Bett liegst und dein Gedankenkarusell nicht stoppen will, probiers am besten gleich mal aus. Und immer wenn die schwarzen Gedanken wiederkommen, wiederhole deine Strategie. Mache das zu deinem Ritual, wann immer du es brauchst.

Achte auf deine Sprache

Sprache beeinflusst unsere Welt und die Welt beeinflusst unsere Sprache. Worte können Freude, Trauer oder Wut in dir hervorrufen. Wie sprichst du mit dir? Achte ab jetzt besonders darauf, gut mit dir selbst zu sprechen. Mit einer Freundin würdest du doch auch nicht schimpfen wenn sie etwas fallen ließe, oder? Gib deinen Selbstzweifeln den Laufpass – sag einfach mal „Ich mag mich!“

Persönliche Pluspunkte aufschreiben

Nimm dir doch gleich mal einen Stift und einen Zettel und ziehe dich für einen Moment zurück. Überlege dir: Was magst du an dir? Notiere mindestens 10 Dinge. Die Übung hat einen einfachen Effekt: Schon alleine dadurch, dass du deine positiven Seiten aufschreibst, bleiben sie besser in deinem Bewusstsein hängen. Du findest keine 10 Dinge? Das glaube ich dir nicht. Suche weiter nach allem wofür du dankbar bist!

Wer hat das Sagen?

Es kommt nur auf DICH selbst an. Auch wenn dein Unterbewusstes meint du müsstest auf deine Familie, deine Nachbarn, deinen Chef, deine Kollegen Rücksicht nehmen. Nein, das musst du nicht! Denn nur du allein trägst die Konsequenzen deines Handelns. Niemand wird dir das abnehmen. Deshalb: Bestimme selbst, was du denkst, was du tust und wie du DEIN Leben gestalten willst.

Selbstgespräche führen?

Ja! Ein paar motivierende Worte an dich selbst bewirken mehr, als du glaubst. Probiere es einfach aus!

  • „Ich sehe heute wirklich sehr hübsch aus.“
  • „Keine Sorge, ich schaffe das! So wie das letzte Mal.“
  • „Das habe ich doch richtig gut hingbekommen.“
  • „Dieser Tag gehört mal nur mir alleine.“
  • „Dafür habe ich mir jetzt eine leckere Pizza verdient.“

Nutze deinen Körper

Wusstest du, dass dein Körper Einfluss auf deine Gefühlslage hat und umgekehrt? Deine Mimik, deine Gestik, deine Körperhaltung sind ein direkter Draht zu deinen Gefühlen. Probiers mal aus: Wenn du traurig bist oder schlechte Laune hast, hebe mal die Mundwinkel an als ob du lächelst. Schon wird sich deine Stimmung besssern. Gehe aufrecht durchs Leben! Das stützt und verschafft dir ein gutes Gefühl. Du wirst sehen, wenn du deine Körpersprache von negativ auf positiv umpolst, ändern sich auch deine Gefühle.

Definiere klare Ziele

Je klarer dein Ziel vor deinen Augen steht, desto leichter wirst du es erreichen. Du denkst jetzt bestimmt: Ja, aber mein Ziel ist so weit weg, oder es ist so groß. Dann mach eben einfach kleine Schritte! Setze dir Etappenziele und sobald du eines erreicht hast, lobe und belohne dich. Was hast du heute so richtig gut hinbekommen? Wofür bist du heute dankbar? Gut gemacht! Du hast dir eine Belohnung verdient.

Den Augenblick wertschätzen

Schau immer hoffnungsvoll und voller Freude in die Zukunft und mach dir keine Sorgen. Ein Türchen geht immer auf. Sei mit deinen Gedanken immer an dem Ort, an dem du dich gerade körperlich aufhältst. Nicht da zu sein raubt dir Energie für den Augenblick, kostet Lebenskraft und stört auch menschliche Beziehungen. Versuche mit deinen Gedanken zu 100 % anwesend zu sein, anstatt dich in anderen Beschäftgiungen zu verlieren. So bekommst du auch viel von deinen Mitmenschen zurück. Lass dir deine Energie bei einem schönen Spaziergang in der Natur nicht durch dein Handy rauben. Schalte es mal bewusst aus.

12 Schritte zur Selbstachtung

  1. Wenn es sich falsch anfühlt, tue es nicht.
  2. Sage exakt, was du meinst.
  3. Mache es anderen nicht immer recht.
  4. Vertraue deinen Instinkten.
  5. Sprich und denke nie schlecht über dich selbst.
  6. Gib niemals deine Träume auf.
  7. Scheue dich nicht „nein“ zu sagen.
  8. Scheue dich nicht „ja“ zu sagen.
  9. Sei gütig zu dir selbst.
  10. Lasse los, was du nicht kontrollieren kannst.
  11. Halte dich fern von Drama und Negativität.
  12. Liebe!

zum weiterlesen – hier ein wunderbares Gedicht als Inspiration zum Thema

Schön, dass du hier warst. Danke für deine Zeit und bis bald!

 

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